Aktuell

Veranstaltung: Darf es noch ein bisschen mehr sein? Amateurfilme aus Cottbus (1978-90)

Sonntag, 14. Juni 2026, 11:00 Uhr, Filmmuseum Potsdam, Matinee innerhalb der Reihe „Brandenburgs Filmerbe entdecken“, Einführung: Ralf Forster; Gast: Donald Saischowa, Co-Regisseur von WAS WIRD WERDEN

Veranstaltung: Was heißt schon reich sein. Filme über Erna und Kurt Kretschmann

Dienstag, 16. Juni 2026, 19:00 Uhr; Filmmuseum Potsdam
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:00 Uhr; Haus der Naturpflege Bad Freienwalde
Veranstaltungen im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ, Einführung: Ralf Forster, Gast: Hartmut Sommerschuh (Regisseur)

Ausstellung: ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ

Sonderausstellung im Naturkundemuseum Potsdam, kuratiert von Jeanette Toussaint, Ralf Forster und Ina Pokorny;
12. Dezember 2025 bis 13. September 2026, Dienstag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr; 14467 Potsdam, Breite Straße 13

Buch: Heimkino auf Ozaphan. Mediengeschichte eines vergessenen Filmmaterials. Berlin: CineGraph Babelsberg 2020 (= Filmblatt-Schriften; 11)

Die Popularisierung des Heimkinos begann in den 1930er Jahren. Erstmals konnten sich breitere Bevölkerungskreise ein Kino zu Hause leisten. Einen wichtigen Anteil daran hatte der aus Cellophan hergestellte, schwer brennbare Ozaphan-Film.

Buch: Greif zur Kamera, gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR. München: edition text + kritik 2018

Das umfangreiche Buch von Ralf Forster untersucht einen wichtigen Bereich organisierter Freizeitbetätigung in der DDR. In 40 Jahren schufen rund 900 Amateure mehr als 10.000 Filme.

Veranstaltung: Was heißt schon reich sein. Filme über Erna und Kurt Kretschmann

Dienstag, 16. Juni 2026, 19:00 Uhr; Filmmuseum Potsdam
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:00 Uhr; Haus der Naturpflege Bad Freienwalde
Veranstaltungen im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ, Einführung: Ralf Forster, Gast: Hartmut Sommerschuh (Regisseur)

Zweimal ist Hartmut Sommerschuh an Filmporträts über die Naturschutz-Pioniere maßgeblich beteiligt, 1982 und 1998. Stets werden sie in ihrem Lebenswerk, dem Haus der Naturpflege Bad Freienwalde, in Szene gesetzt: mit Tiny-Haus und Lehrgarten für die Umweltbildung. Von da aus wirken sie ins Land, planen und gestalten Dorfanger, klären über Verluste durch entwässerte Wiesen auf und plädieren für Nationalparks in der DDR.
LANDSCHAFT OHNE ZÄUNE beobachtet die Kretschmanns in ihrer täglichen, selbstbestimmten Arbeit. Obwohl vom Sozialismus überzeugt und in der SED organisiert, gelten sie durch ihre minimalistische und vegetarische Lebensweise in der DDR als Außenseiter. Und so läuft der Film nur einmal im Fernsehen. WAS HEISST SCHON REICH SEIN? besticht indes als Biografieerzählung und Erinnerungsfilm, nicht zuletzt durch den Kommentar von 2014. Da sind ihr Konzept Naturschutz vor der Haustür und die Total-Mulch-Methode bereits in Büchern und in einer Ausstellung aufbereitet, bleiben so der Nachwelt erhalten.
In der Zusammenschau entfaltet sich das Bild von zwei Ausnahmepersönlichkeiten, mit einer seltenen „Einheit von Leben und Idee“ (Michael Succow).