Aktuell

Veranstaltung: Tünche und Kompromisse – Naturschutzfilme in der DDR

Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:00 Uhr, Haus der Naturpflege Bad Freienwalde; im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ, Einführung: Ralf Forster

Veranstaltung: Trick nach Schule und Feierabend. Animationsfilme von DDR-Amateuren

Freitag, 29. Mai 2026, 19:30 Uhr, Technische Sammlungen Dresden, Museumskino, im Rahmen der Reihe ANIMANIA des Deutschen Institut für Animationsfilm – DIAF, Einführung: Ralf Forster

Ausstellung: ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ

Sonderausstellung im Naturkundemuseum Potsdam, kuratiert von Jeanette Toussaint, Ralf Forster und Ina Pokorny;
12. Dezember 2025 bis 13. September 2026, Dienstag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr; 14467 Potsdam, Breite Straße 13

Buch: Heimkino auf Ozaphan. Mediengeschichte eines vergessenen Filmmaterials. Berlin: CineGraph Babelsberg 2020 (= Filmblatt-Schriften; 11)

Die Popularisierung des Heimkinos begann in den 1930er Jahren. Erstmals konnten sich breitere Bevölkerungskreise ein Kino zu Hause leisten. Einen wichtigen Anteil daran hatte der aus Cellophan hergestellte, schwer brennbare Ozaphan-Film.

Buch: Greif zur Kamera, gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR. München: edition text + kritik 2018

Das umfangreiche Buch von Ralf Forster untersucht einen wichtigen Bereich organisierter Freizeitbetätigung in der DDR. In 40 Jahren schufen rund 900 Amateure mehr als 10.000 Filme.

Veranstaltung: Trick nach Schule und Feierabend. Animationsfilme von DDR-Amateuren

Freitag, 29. Mai 2026, 19:30 Uhr, Technische Sammlungen Dresden, Museumskino, im Rahmen der Reihe ANIMANIA des Deutschen Institut für Animationsfilm – DIAF, Einführung: Ralf Forster

Phantasiereich und mit frischem Humor haben sich DDR-Amateurfilmer der Animation zugewandt. Mehr als 200 Filme entstanden, vor allem im Flachfiguren- und im Puppentrick. Die Mehrzahl waren pointierte und nicht selten bissige Satiren, die individuelles Fehlverhalten genauso anprangerten wie gesellschaftliche Missstände. So stießen einige der Animationsfilme an die Grenzen des Erlaubten. Das Programm vereint rare Beispiele dieser kaum bekannten Filmgeschichte und legt seinen Fokus auf sächsische Akteure – wie Lieselotte Schließer, Manfred Seifert, das Amateurfilmstudio Stativ der TU Dresden und das Pionierfilmstudio Dresden.