Aktuell

Veranstaltung: Otto Blessing – ein Berliner filmt auf 9.5mm

Donnerstag, 19. März 2026, 19:00 Uhr, im Kinoclub Alte Garage, Musikbar Die Alte Garage, Großbeerenstraße 97, 14482 Potsdam-Babelsberg

Veranstaltung: Tünche und Kompromisse – Naturschutzfilme in der DDR

Mittwoch, 22. April 2026, 19:00 Uhr, Filmmuseum Potsdam; im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ, Einführung: Ralf Forster

Ausstellung: ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ

Sonderausstellung im Naturkundemuseum Potsdam, kuratiert von Jeanette Toussaint, Ralf Forster und Ina Pokorny;
12. Dezember 2025 bis 13. September 2026, Dienstag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr; 14467 Potsdam, Breite Straße 13

Buch: Heimkino auf Ozaphan. Mediengeschichte eines vergessenen Filmmaterials. Berlin: CineGraph Babelsberg 2020 (= Filmblatt-Schriften; 11)

Die Popularisierung des Heimkinos begann in den 1930er Jahren. Erstmals konnten sich breitere Bevölkerungskreise ein Kino zu Hause leisten. Einen wichtigen Anteil daran hatte der aus Cellophan hergestellte, schwer brennbare Ozaphan-Film.

Buch: Greif zur Kamera, gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR. München: edition text + kritik 2018

Das umfangreiche Buch von Ralf Forster untersucht einen wichtigen Bereich organisierter Freizeitbetätigung in der DDR. In 40 Jahren schufen rund 900 Amateure mehr als 10.000 Filme.

Veranstaltung: Tünche und Kompromisse – Naturschutzfilme in der DDR

Mittwoch, 22. April 2026, 19:00 Uhr, Filmmuseum Potsdam; im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung ACHTUNG EULE! EIN ZEICHEN FÜR DEN NATURSCHUTZ, Einführung: Ralf Forster

Der DDR-Naturschutzfilm knüpft an die reiche Tradition des Ufa-Biologiefilms an. Doch seine Inhalte müssen sich – wie der Naturschutz selbst – den politischen Prämissen unterordnen: Erholung der Werktätigen, industrialisierte Landwirtschaft, Flächen für Stadterweiterungen. So handeln die Filme oft von Kompromissen wie DIE VERBOTENEN INSELN, in dem das zähe Ringen um den richtigen Zeitpunkt für den Rinderauftrieb in ein Vogelreservat gezeigt wird.
Mutig sind die Kurzfilme dennoch, weil sie auch Konflikte benennen und einen konsequenten Naturschutz einfordern. In den 1980er Jahren nimmt die Kritik am Raubbau der Ressourcen zu und die vielen ehrenamtlichen Naturschutz-Helfer*innen kommen nun häufiger vor die Kamera.