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Konferenzbeitrag: Ferien für Alle und Urlaub in Devisenhotels – Reisewerbefilme aus der DDR
Mittwoch, 25. März 2026, 15 Uhr, Universität Erfurt, Max-Weber-Allee, C21 – Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ), Hörsaal 2;
Innerhalb der Fachtagung „DEFA-Grenzenlos: Mobilität und Raum“, 25. bis 27. März 2026 an der Universität Erfurt
Das Reisen und so auch das Werben für das Reisen hat die Kultur des Zwanzigsten Jahrhunderts nachhaltig geprägt. Zunehmende Mobilität, das Erkunden weiter Räume und gesteigerter Wohlstand griffen Hand in Hand. Die Tourismus-Industrie entstand.
Doch wie verhielt es sich mit dokumentarischen Reisewerbefilmen in der DDR, einer „geschlossenen Gesellschaft“ mit Grenzen und Reisebeschränkungen, in der das Aussteigen aus dem Alltag umso mehr populär war? Einem Land auch, das sich als Industriestaat definierte und für ausländische Touristen attraktiv machte. Für die „große weite Welt“ sollte gegenüber dem einheimischen Publikum nicht geworben werden, aber umso mehr wollte die DDR in dieser Welt einen wichtigen Platz einnehmen, und sie sollte als offenes, tourismusfreundliches Land gezeigt werden.
Ausgehend von diesem Widerspruch werden in dem Vortrag erstmals Kategorien des Reisewerbefilms in der DDR herausgearbeitet und mit Beispielen illustriert.

