Schmalfilme mit Geschichten

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Aktuelle Veranstaltungen

Sparen im Frieden... Sparen im Krieg...

Deutsche Spar(kassen)filme 1917-1945

Mittwoch, 23. Mai 2018, 20 Uhr, Zeughauskino Berlin
Kurzfilmprogramm, kuratiert und eingeführt von Ralf Forster, im Rahmen der Ausstellung "Sparen - Geschichte einer deutschen Tugend" des Deutschen Historischen Museums

Sparen im Wirtschaftswunder / Sparen im Sozialismus

Sparkassenfilme in der Bundesrepublik und der DDR

Freitag, 25. Mai 2018, 19 Uhr, Zeughauskino Berlin
Kurzfilmprogramm, kuratiert und eingeführt von Ralf Forster, im Rahmen der Ausstellung "Sparen - Geschichte einer deutschen Tugend" des Deutschen Historischen Museums

Die Kinderzeitschrift BUMMI. Vom Spielzeugland in die ostdeutsche Wirklichkeit

Begleitbuch zur Ausstellung im Rochow-Museum Reckahn

Seit 60 Jahren begeistert die Vorschulzeitschrift BUMMI Kinder mit Angeboten zum Lesen, Basteln und Spielen. Titelheld ist ein gelber Bär, der 1957 aus dem Spielzeugland nach Berlin zog. In der DDR sollte er Drei- bis Sechsjährigen das Leben in einem sozialistischen Land erklären. Zugleich förderten Bildergeschichten, Mitmachaktionen, Rätsel, Lieder, Gedichte und Bastelbögen die Kreativität. Eltern und Kindergärtnerinnen nutzten das Magazin, um praktische Fähigkeiten zu vermitteln und Kinder politisch zu erziehen. Doch die Ideologisierung und Militarisierung in BUMMI erfuhr auch Ablehnung, insbesondere durch kirchliche Kreise.
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Das Begleitbuch zur Ausstellung im Rochow-Museum Reckahn ist das Ergebnis der ersten umfassenden kulturwissenschaftlichen Untersuchung von BUMMI. Jeanette Toussaint und Ralf Forster analysieren die Themen der Zeitschrift und folgen dem Weg des Bären in weite Bereiche des DDR-Alltags – und in die Gegenwart: BUMMI im Film, BUMMI als Namenspate für Produkte, Kaufhäuser und Kindergärten, BUMMI im Sport. Zu Wort kommen die langjährigen Chefredakteurinnen Ursula Böhnke-Kuckhoff und Sabine Drachsel. Originalzeichnungen von Illustratorinnen und Illustratoren zeigen die künstlerischen Handschriften der Zeitschrift.
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Der Band zum Preis von 15 EUR kann im Rochow-Museum Reckahn bestellt werden.

Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland

Ein Buch herausgegeben von Rolf Aurich und Ralf Forster; in der Reihe Audiovisuelles Kulturerbe, Band 1, hg. von Chris Wahl,
München: edition text + kritik 2015
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Filme und filmhistorische Materialien können Teil eines Archivs oder einer Sammlung werden. So erlangen sie Bedeutung für Forschung und Lehre, für einen historischen Diskurs oder für die Erinnerungskultur. Als sich der Film allmählich etablierte, war seine Existenz jedoch rasch vergänglich. Es fehlten all jene Personen und Institutionen, die mittlerweile dazu beitragen, dass Materialien bewahrt und Inhalte reflektiert werden: Filmarchive, Institute und Museen, Ausstellungen, Studiengänge, Autoren und Verlage, filmgeschichtliche Websites ohnehin. Die Grundlagen, um die Gedächtnisfunktion des Films praktisch umzusetzen, mussten mühsam geschaffen werden. Doch wer waren die Akteure auf diesem langen Weg gegen das Vergessen, wann traten sie mit welchen Ideen, Erfolgen und Niederlagen in Deutschland auf?
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Die etwa 40 Beiträge dieser Textsammlung gehen erstmals dieser Frage nach und fächern den besonderen Facettenreichtum jener Annäherungen an die Geschichte des Mediums auf: Netzwerke werden erkennbar, die sich aus der Filmbranche selbst heraus entwickelten. Produzenten, Sammler, technische Pioniere und Journalisten machten gemeinsame Sache, erinnerten und riefen zum Bewahren auf. Guido Seeber auf der KIPHO 1925, Karl Wolffsohn in der Licht-Bild-Bühne. Frühe Filmwissenschaftler wie Heinz Baumert und Walter Hagemann arbeiteten zunächst in etablierten Fächern. Publizisten wie Gunter Groll legten methodische Grundlagen zur Filmerforschung. Die Institutionalisierung von filmhistorischer Aktivität lief in den 1930er-Jahren parallel zur Festigung der nationalsozialistischen Diktatur, etwa im Reichsfilmarchiv und in der Ufa-Lehrschau unter Hans Traub. Die Folgen waren ambivalent und strahlten sowohl auf die Bundesrepublik (Filmarchiv der Persönlichkeiten) als auch auf die DDR (Staatliches Filmarchiv) ab. Sie sind in ihrer Bedeutung für die Filmgeschichtsschreibung nach 1945 bis heute nur in Ansätzen analysiert worden.
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Die Edition ist Ende Mai 2015 erschienen und über den Verlag und den Buchhandel bestellbar.

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