Aktuell

Veranstaltung: Filmgespräch zur Medizinischen Akademie – Zwei Dokumentationen über Egbert Schwarz

Donnerstag, 24. April 2025, 18:00 Uhr, Stadtmuseum Erfurt „Haus zum Stockfisch“, Kinosaal

Veranstaltung: KINOCLUB ALTE GARAGE. Open Screening

Donnerstag, 22. Mai 2025, ab 20:00 Uhr, Die alte Garage, Potsdam-Babelsberg, Großbeerenstraße 97

Buch: Heimkino auf Ozaphan. Mediengeschichte eines vergessenen Filmmaterials. Berlin: CineGraph Babelsberg 2020 (= Filmblatt-Schriften; 11)

Die Popularisierung des Heimkinos begann in den 1930er Jahren. Erstmals konnten sich breitere Bevölkerungskreise ein Kino zu Hause leisten. Einen wichtigen Anteil daran hatte der aus Cellophan hergestellte, schwer brennbare Ozaphan-Film.

Buch: Greif zur Kamera, gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR. München: edition text + kritik 2018

Das umfangreiche Buch von Ralf Forster untersucht einen wichtigen Bereich organisierter Freizeitbetätigung in der DDR. In 40 Jahren schufen rund 900 Amateure mehr als 10.000 Filme.

Buch: Die Kinderzeitschrift BUMMI. Vom Spielzeugland in die ostdeutsche Wirklichkeit. Reckahn 2017

Das Begleitbuch zur Ausstellung im Rochow-Museum Reckahn ist das Ergebnis der ersten umfassenden kulturwissenschaftlichen Untersuchung der Kinderzeitschrift BUMMI.

Veranstaltung: Filmgespräch zur Medizinischen Akademie – Zwei Dokumentationen über Egbert Schwarz

Donnerstag, 24. April 2025, 18:00 Uhr, Stadtmuseum Erfurt „Haus zum Stockfisch“, Kinosaal

Mehrfach kreuzten sich die Wege vom Gründungsdirektor der Medizinischen Akademie Erfurt, Egbert Schwarz, und der Gebrüder Lustermann, private Filmhersteller in der Blumenstadt. Aus diesen Begegnungen erwuchsen zwei erhalten gebliebene Filme, die die Lustermanns drehten und auf denen Egbert Schwarz prominent vertreten ist.
Zum einen waren sie mit der Kamera zugegen, als die Medizinische Akademie Erfurt gegründet wurde. Der Titel des 13-minütigen Stummfilms lautet denn auch „Eröffnung der Medizinischen Akademie Erfurt am 7. September 1954“. Zum anderen schufen sie im Frühjahr 1960 mit „Ein Leben für die Menschheit“ eine in etwa doppelt so lange Würdigung von bzw. für Egbert Schwarz anlässlich seines 70. Geburtstages – und betonten dabei den Klinikalltag des noch im Berufsleben stehenden Chirurgen.
Beide Filme sind herausragende lokalhistorische Dokumente und Belege der Selbstdarstellung des bekannten und heute nicht unumstrittenen Arztes und „seiner“ Klinik.

Nach der Aufführung findet ein Publikumsgespräch mit Ralf Forster statt, der in dem Buch „Aus dem Leben eines Chirurgen“ (2024) über den Filmfund publiziert hat.